PANKETALER WÄHLERGRUPPE

ZEP2000

Programm der
Panketaler Wählergruppe (ZEP2000)
zur Wahl der Gemeindevertretung Panketal am 26. Oktober 2003

Straßen, Wege und Verkehr
Stärkung der innerörtlichen Verbindungen zwischen den Ortsteilen Schwanebeck und Zepernick für alle am Verkehr Teilnehmenden. Anlegung von Fahrradstraßen, die den Fahrradverkehr großräumig bündeln, Kosten sparen und den Verkehr sicherer machen.
Vernünftiger Ausbau der Bahnhofsstraße in Röntgental, Asphalt zwischen Bucher Straße und Schillerstraße. Das historisch wertvolle Kopfsteinpflaster zwischen Schiller- und Heinestraße soll bleiben, um insbesondere die wunderschöne Allee zu erhalten.
Mit dem Fahrrad zum Bahnhof- na klar. Nur wo hinstellen? Mehr Fahrradstellplätze an den S- Bahnhöfen.
Wir glauben nicht an Brieselanger Träume; dort wurde bisher keine einzige Straße gebaut, da die gesetzlichen Regelungen dies nicht gestatten. Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern.
Ausbau der Anliegerstraßen und Wohnwege mit den jetzt schon vorhandenen Möglichkeiten. Dabei muss ein gehöriger zeitlicher Abstand zu vorangegangenen Abwassererschließungsarbeiten und Beleuchtungsmaßnahmen gegeben sein, um die finanziellen Möglichkeiten der Anlieger nicht zu überfordern.
Die Gemeinde Panketal braucht mehr als eine Verkehrskonzeption. Wir wollen für Panketal ein Verkehrskonzept einbringen, dass die noch weiter zunehmende Verkehrsbelastung ohne unzumutbare Beeinträchtigungen für die Anwohner bewältig
Die Autobahn darf nicht trennen! Für einen Neubau der Autobahnbrücke am Lindenberger Weg, der auch den Autoverkehr tragen kann.
Verkehrsberuhigung durch verstärkten Einsatz von Kinderspielstraßen. Die Lärm- und Verkehrsbelastung wird sinken, die Straße wird frei für unsere Kinder.
Hobrechtsfelde darf nicht weiter im Abseits stehen. Wir bringen einen Staatsvertrag der Länder Berlin und Brandenburg auf den Weg, um endlich auch für Fußgänger und Radfahrer eine sichere und beleuchtete Möglichkeit zu bieten, ihren Wohnort zu erreichen.
Wozu Parkvorschriften, wenn deren Einhaltung nicht überprüft wird? Panketal braucht Politessen.

Engagement und Teilhabe an den öffentlichen Angelegenheiten stärken.
Der Panketal- Bote muss pünktlich im Kasten liegen und sollte so erläutert sein, daß dessen Inhalt für alle Bürger verständlich ist.
Längere Auslegefristen für Straßenbauvorhaben und Bebauungspläne.
Panketal braucht eine regelmäßig stattfindende Einwohnerversammlung.
Sich mit der Rente zur Ruhe setzen? Nein! Seniorinnen und Senioren sollen ihre Lebenserfahrung im ehrenamtlichen Engagement aktiv vermitteln können. Kinder und Jugendliche möchten nicht allein gelassen werden!
Sicherung und Ausbau der Angebote für Jugendliche, damit es Tabak und Drogen konsumierende Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde nicht mehr so zahlreich gibt. Durch die Mithilfe der Seniorinnen und Senioren lässt sich dies auch finanzieren.


Förderung des Einzelhandels

Bedarfsgerechte Förderung von Gewerbeneuansiedlungen unter Berücksichtigung des schon ansässigen Einzelhandels. Panketal braucht eine Einzelhandelsuntersuchung, um endlich zu wissen ob wir noch einen Discount- oder Supermarkt brauchen- oder keinen, oder vielleicht auch drei.
Die Gemeinde Panketal muss die Möglichkeit haben, unter Umständen auch ansiedlungsbereitem verarbeitendem Gewerbe entsprechende Flächen zur Verfügung stellen zu können.
Einbeziehung von Sozialhilfebedürftigen in das örtliche Leben.
Wer hat Angst vor der Kastanienminiermotte? Wir nicht, man muss nur das Laub zusammenharken und beseitigen.

Für die Verbesserung der finanziellen Situation der Gemeinde Panketal.
Durch effiziente Interessenwahrnehmung in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. Wir brauchen eine vernünftige Reform der Gemeindefinanzen.
Anstatt Schuldenmachen und Grundsteuererhöhung Verkauf der bislang noch nicht sanierten kommunalen Wohnungen.
Für eine Vereinfachung der Baugesetzgebung. Die Infrastruktur unserer Gemeinde wird noch über Jahre hohe Investitionsmittel erfordern. Die verschwenderischen, bis ins Detail kommandierenden Verordnungen und Richtlinien müssen von dem überbordenden, alt- bundesrepublikanischem Wohlstandsgerümpel gesäubert werden.